Ein Spiegel von Gottes Freundlichkeit

Titusbrief mit Andrea Martens

Am 28.08.2020 besuchte uns Andrea Martens aus Berlin. Sie hielt uns einen Vortrag zum Titusbrief. Andrea nahm uns auf eine wunderbare Art und Weise mit durch die Bibel.

Ermahnung, Liebe und Erbauung umrahmten den Vortrag.

Wenn man den Titusbrief näher betrachtet, tauchen Worte wie, „besonnen“ oder „gerecht“ auf. Was ist Gottes Ziel, wenn er sagt, dass wir so leben sollen?

In Titus 2, 10 lesen wir, dass Gott geehrt werden will. Wenn wir so leben, wird Gott geehrt und andere sehen Gottes Licht dadurch. Stell dir mal vor, dass Gottes Wort wie ein Gemälde ist, in welchem Bilderrahmen würdest du es einrahmen? Wo würdest du es aufhängen?

Gottes Freundlichkeit hat uns errettet, seine Gnade und sein Heil nimmt uns in Zucht, damit wir ihm Ehre bringen und ihn spiegeln können. (Titus 3,4) Ein großer Teil spiegelt der Umgang, die Beziehungen in der Gemeinde untereinander. Gott möchte nicht, dass wir uns unter Druck gesetzt fühlen. Gott möchte nicht, dass wir eine Liste abarbeiten, was wir noch alles zu tun haben. Er möchte, dass wir Freude in ihm haben. Gottes Wort allein ist die zuversichtliche Wahrheit, auf die wir unser Leben gründen können. Wir haben es nicht verdient ein ewiges Leben bei ihm zu haben, er schenkt es uns aus Gnade.

Titus soll uns helfen, Gottes Wahrheit zu lehren und auszuleben. So, wie du deinen Glauben lebst, hat Auswirkung darauf wie es der Gemeinde geht und auf Außenstehende.

Titus 2, 3 richtet sich an die älteren Frauen der Gemeinde. Sie werden ermutigt heilig zu leben, Gott um Vergebung bitten, wenn es nicht klappt. Sie sollen auf ihre Worte achten, nüchtern sein.  à Rede ich so, dass, wenn Gott meine Worte anhört, diese ihn wirklich ehren? In Epheser 4, 29 steht, dass wir nicht schlecht reden sollen. Redet erbauende Worte! Was ist meine Motivation hinter meinen Worten? Möchte ich Personen segnen?

Die jüngeren Frauen werden in Titus 2, 4 angesprochen. Sie werden angehalten Ihre Männer und Kinder zu lieben, verantwortungsbewusst sein, sich um den Haushalt kümmern, freundlich sein. Liebe ich meinen Mann von ganzem Herzen? Ist er der wichtigste Mensch für mich hier auf der Erde? Wir werden es nicht perfekt hinbekommen, aber Gott sieht unser Herz und unser Bestreben.

Wir als Frauen dürfen uns unterstützen und an die Hand nehmen, um seine Lehre zu halten. Ermutige eine Freundin! Überlege dir, wie du mit anderen redest. Womit beschäftigst du deine Gedanken? Entscheidest du dich bestimmte Dinge nicht zu tun? Wir tragen Verantwortung Gutes zu lehren.  Nur aus Gott können wir fähig sein das zu tun, was er möchte. Wenn wir mit Neid, Hass und Ungehorsam zu kämpfen haben, hat Gott eine Lösung. Wir dürfen uns helfen und nach Rat suchen. Füreinander beten.

Andrea motiviert uns auf Gott mutig zu vertrauen. Wir sollen nicht mit einer Liste voller Aufgaben hier rausgehen, die uns erstickt. Gottes Gnade ist genug, um uns bei unserer Veränderung zu helfen. Wir können nicht perfekt sein und dass weiß Gott auch. Andrea beendete ihren Vortrag mit einer Aufgabe für jeden persönlich: Jede Frau suche sich eine Jüngere oder Ältere Frau, um ihr zu helfen, mit ihr zu beten. Gemeinsam nach Wegen suchen, wie man Gottes Wort lebt. Das Ganze kann auch praktisch sein, z. B. gemeinsam ein Buch lesen oder aber auch gemeinsam Wäsche zusammenlegen. Gott schenke uns offene Augen und Herzen füreinander!

Wir sind Reisebegleiter auf dem Weg zum Himmel. (Spurgeon)

                                                                                Lydia Fast

Foto: Mirjam Basistow
Categories: Frauen