07. März 2026
Frühlingsblüte oder noch Winterschlaf?
Passend zum Frühlingsbeginn durften wir bei herrlichem Wetter mit einem Frauenfrühstück starten. Neben den vielen Leckereien, tollen Gesprächen und Lobpreis gab es von unserer Gastrednerin Mascha Harder einen geistlichen Input. Anhand der Geschichte aus Markus 10,17-27 in der ein Mann Jesus fragte, was er tun müsste um das ewige Leben zu bekommen führte uns Mascha zum dem Thema heran, um was es Gott in unserem Leben wirklich geht und wie wir für IHN blühen können.
Jede Jahreszeit hat seine Daseinsberechtigung. Auch in unserem Leben gibt es Winter-/Pausenzeiten, die dazu da sind das Fundament zu stärken und unseren bisherigen Weg zu prüfen. Die Blüte, die im Frühling zum Vorschein kommt ist auf die Wurzel bzw. das Fundament angewiesen.
„ Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz! Prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Sieh, ob ein gottloser Weg mich verführt, und leite mich auf dem ewigen Weg!“ (Ps.139,23-24).
Gott ist bereit unser Fundament zu stärken und uns aufzuzeigen in welchem Bereich wir eventuell einen anderen Weg einschlagen müssen. Jesus hat immer Zeit für unsere Anliegen und er hat die Antworten, die wir uns selbst nicht geben können. Nur sind die Antworten oftmals nicht das was wir erwarten. Es geht ihm weniger um das was wir TUN müssen, sondern um unsere Herzenseinstellung. Der Mann aus dem genannten Bibeltext hat in seinem bisherigen Leben viele Gebote gehalten, in denen es um das TUN bzw. NICHT TUN geht. Doch was war mit seiner Herzenseinstellung bezüglich seines Reichtums? Gott schaut in unser Herz und offenbart die Wahrheit und unsere Blindheit für uns selbst. Mit Gott, kommt auch Licht in unser Leben und dieses Licht offenbart nun mal unsere Sündhaftigkeit. Um geistlich zu wachsen ist es deswegen regelmäßig notwendig uns von Gott korrigieren zu lassen. So wie wir auch die die Pflanzen in unseren Gärten schneiden, damit sie im nächsten Frühling noch mehr austreiben und einen stärkeren Stamm haben. Unser Fundament bzw. Wurzel wird bestimmen was für eine Blüte zum Vorschein kommen wird. Wir dürfen uns selbst fragen, zu welcher Ehre wir unsere Gaben nutzen?
Welche Motivation bewegt uns dazu und vor allem sind wir bereit Jesu Antworten aufzunehmen und umzusetzen? Wenn Jesu uns auffordert etwas zu verlassen, um ihm zu folgen, was hält uns davon ab? Ist es die Menschenfurcht oder eventuell die Gesetzlichkeit die uns davon abhält seinem Ruf zu folgen? Wir können uns den Himmel schlussendlich nicht erkaufen, durch unser TUN. Wir können aber unser GANZES LEBEN und GABEN in seine Hände legen. Jesus will uns tragen, lieben, segnen aber auch ermahnen. Vertrau darauf, dass Gott es gut mit dir meint und ihm ein demütiges Herz viel mehr gefällt als eine äußerliche Erscheinung der Gesetzlichkeit. Prüfe dich selbst: Was bringt dich näher zu Gott und was zieht dich weg von Ihm? Wir dürfen es entfernen, um letztendlich in voller Blütenpracht für IHN zu blühen.
Caroline Huwa